Nationaler Widerstand im Ambergau?

In der Nacht vom 22. auf den 23. August sind im Zentrum von Bockenem (Landkreis Hildesheim) und im Bereich der Realschule und der Grundschule vermehrt nationalistische Aufkleber und Schmierereien auf Bürgersteigen aufgetaucht.

Die Sticker verweisen darauf, dass der „Nationale Widerstand“ nun auch im Ambergau (mittelalterliche Bezeichnung für die Ortschaften rundum Bockenem) vertreten sei und werben für eine E-Mail-Adresse vom Maildienst „0x300“, welcher vom Dortmunder Neonazikader Dennis Giemsch betrieben wird.

Dass in Bockenem neonazistische Umtriebe im Gange sind, ist nicht erst seit dem 23.08. bekannt:

Einige rechte Jugendliche welche teilweise Kontakte in die Naziszene in Hildesheim und Bückeburg pflegen und sich um rechts-offene Fußballgruppen im Hannoveraner Oberrang tummeln, sind schon in der Vergangenheit durch gewaltsame Übergriffe auf vermeintlich alternative junge Menschen, sowie durch das Verbreiten von rechter Propaganda in Form von Aufklebern und Plakaten im Bockenemer und Seesener Stadtgebiet aufgefallen.

Zudem kam es vor einem Schulbesuch von Sally Perel („Hitlerjunge Salomon“) zu Hakenkreuz-Schmierereien an den Schulwänden, am Veranstaltungstag sogar zu Beleidigungen und Versuchen des Bespuckens gegen den 87-Jährigen Holocaust-Überlebenden.

Diese Taten wurden bis heute von den BürgerInnen im „Ambergau“ kaum bis gar nicht wahrgenommen beziehungsweise von einem Großteil der Dorf-Jugend nicht als negativ empfunden.

Es ist zwingend notwendig die Mobilisierung der Neonazis innerhalb der Schulen und der Treffpunkte der Jugendlichen in Bockenem zu unterbinden und den Nazis so den Nährboden zu entziehen. Es kann nicht sein, dass Nazibanden in abgelegenen Ortschaften fleißig Jugendliche für ihre menschenverachtenden Ideologien mobil machen können und ein Großteil der BürgerInnen, PolitkerInnen und PolizistInnen einfach wegsehe n.

Rechte Gewalt darf nicht verschwiegen werden! – Gegen nationale Komfortzonen in Bockenem und anderswo!

„Verschließt Du weiter die Augen und bist Du weiter so blind – Ist die Kameradschaft reicher um dein eigenes Kind.“

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NPD-“Flaggschiff“ vorzeitig verabschiedet

Bei dem Versuch der NPD in der Goslarer Rosentorstraße am 08.01.13 eine Kundgebung durchzuführen, stießen die FaschistInnen auf lautstarke Gegenproteste.  Zuvor kam es jedoch zu einigen Unannehmlichkeiten mit der Polizei, als ungefähr 20 AntifaschistInnen zu den Protesten des bürgerlichen Spektrums stoßen wollten.
Zunächst wurde sich am Bahnhof getroffen um dann gemeinsam den Wahlkampfauftritt der Neonazis aufzusuchen.
Am Ort des Geschehens angekommen wurde der Personenkreis, welcher der Gegenkundgebung beiwohnen wollte, von den zahlreich vorhandenen PolizistInnen und dem gewaltbereiten „Schutz-Trupp“ der NPD in Empfang genommen. Dabei fiel vor allem auf, wie die Staatsmacht Hand in Hand mit den teils bewaffneten Nazis agierte und das Filmen seitens der FaschistInnen nicht unterband. Daraufhin wurden einige der jungen NazigegnerInnen eingekesselt und dann unter Androhung von Platzverweisen und Festnahmen zur Abgabe der Personalien gezwungen. In Begleitung von ZivilpolizistInnen und über einige Umwege durch die Goslarer Innenstadt durften sich die AktivistInnen endlich neben den restlichen DemonstrantInnen positionieren.

Nachdem sich Patrick Kallweit (nach seiner akustisch kaum zu vernehmenden Rede) vor fliegenden Eiern in Sicherheit brachte, packten die Nazis nach etwa einer Stunde vorzeitig ein. Dabei bleibt festzuhalten, dass die Gruppe rundum den Wahlkampf-Lastwagen, welcher NPD-intern als „Flaggschiff“ betitelt wird, aus etwa 15 Leuten bestand von denen die wenigsten der Goslarer NPD zuzuordnen waren sondern von außerhalb geordert wurden.

Im Vorfeld soll der Goslarer Ratsherr Ulrich Heinemann mit den Worten „Behinderte kommen hier nicht durch.“ durch den NPD-Ordnerdienst abgewiesen worden sein.
Inzwischen hat Heinemann Strafanzeige gegen Patrick Kallweit gestellt.

Der kreative Protest, die Mitteilnahme an antifaschistischen Rufen und Gesängen seitens der BürgerInnen und die Solidaritätsbekundungen durch das Goslarer Bündnis gegen Rechts konnten die Frustration und Enttäuschung über die unangebrachten repressiven Maßnahmen der Polizei zwar nicht vergessen machen, doch sorgten die etwa 100 DemonstrantInnen für eine positive Überraschung und lassen auf weitere Aktionen gegen faschistische Strukturen in unserer Umgebung hoffen.

„Sie schreiten Seite an Seite und der Weg ist mit Rosen bestreut,
die Republik und ihre Nazis, keiner von beiden hat es bisher bereut,
die einen morden feige und die anderen schieben ab,
das ist im Kern das gleiche widerliche Scheißrassistenpack!“

Schlagzeiln


NPD-Wahlkampf Kielholen!

Am 08.01.13 will die NPD in Goslar in der Rosentorstraße ab 15 Uhr eine Wahlkampfkundgebung abhalten.

Auch wenn die Nazis keine Chance haben am 20.01. in den Landtag einzuziehen, nutzen sie den Wahlkampf dennoch um ihre rassistischen, antisemitischen und faschistischen Positionen zu verbreiten.

Mit dabei sind neben den üblichen Gesichtern der Goslarer Nazis wie Patrick Kallweit auch der Parteivorsitzende der neofaschistischen NPD, Holger Apfel.

Gemeinsam mit unseren GenossInnen aus Goslar rufen wir zu lautstarken Gegenprotesten auch seitens der BürgerInnen auf!

 

Torpedo los! – Das NPD-Flaggschiff versenken!

 

Antifaschistischer Spaziergang

In den vergangenen Wochen und Monaten kamen immer mehr Einzelheiten zur Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ zu Tage.

Es folgten viele mediale Beiträge zur Neonazi-Szene in Deutschland, sowie der Rolle des Verfassungsschutzes. Dabei bleibt die Frage, wie nachhaltig diese Berichte sind und ob Folgen für Politik, Polizei und Verfassungsschutz zu erwarten sind.

Doch häufig fällt die verharmlosende und verschweigende Taktik der Polizei und des Geheimdienstes auf. So wurden neonazistische Aktivitäten auch in Seesen und Umgebung der Öffentlichkeit nicht publik gemacht, NazigegnerInnen in der kommunalen Presse totgeschwiegen und antifaschistische Aktivitäten durch die Polizei kriminalisiert.

Besonders in ländlichen Regionen muss es Medien und den BürgerInnen klar werden, dass der Kampf gegen Nazis und menschenverachtende Ideologien nicht auf staatlichen Stützen stehen kann.

Wer die Neonazis bekämpfen will, der muss ihrer Ideologie den Nährboden entziehen und ihre Organisationen zerschlagen. Das bedeutet im Klartext, rassistische Ressentiments in der Mitte der Gesellschaft zu bekämpfen und Unwertigkeitsideologien zu stoppen, denn diese sind nicht die Antwort auf das Bestehende.

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, versammelten sich Ende letzten Jahres etwa 40 AntifaschistInnen am Bahnhof in Seesen.

Unter dem Motto „Solidarisch gegen Rechte Gewalt“ wurde lautstark in der Seesener Innenstadt ein antifaschistischer Spaziergang durchgeführt, welcher auch Anerkennung durch die BürgerInnen und spontane Mitteilnahme genoss.

Auch in diesem Jahr gilt es den Nazis mit konsequentem Antifaschismus entgegenzutreten.

Nationalismus raus aus den Köpfen! – Verfassungsschutz auflösen!


Neonazistische Umtriebe in Seesen & Umgebung

In den letzten Tagen sind nicht nur vermehrt Aufkleber mit neonazistischen Inhalt im Seesener Stadtbild gesehen worden, sondern es trieben sich auch größere Gruppen Nazis in der Stadt herum, die bewaffnet und teils Parolen gröhlend durch die Innenstadt liefen. Weiterhin kam es zu Bedrohungen gegenüber einzelnen AntifaschistInnen, als diese versucht hatten Naziaufkleber zu entfernen. Sie wurden dabei von einer Gruppe Neonazis mit dem Auto verfolgt und mit eindeutigen Gestiken bedroht. Bereits vor einigen Wochen, sind Aufkleber, die für den jährlich stattfindenen Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ mobilisieren und Kreideschmiererein aufgetaucht. Die Neonazis machen dabei keinen Hehl aus ihrer menschenverachtenden Gesinnung und zeigen deutlich, dass Gewalt sowohl Mittel, als auch Zweck neonazistischer Bestrebungen ist. So fielen auch immer wieder Nazis aus der Kleinstadt Bockenem (Landkreis Hildesheim), durch Gewalttaten gegenüber alternativen Jugendlichen und nicht-rechten Menschen auf. Es ist wichtig eine Öffentlichkeit zu schaffen, um die Probleme beim Namen zu nennen und zu zeigen, dass auch hier Nazis agieren.

Diesen Umtrieben muss ein Ende gesetzt werden, sodass Nazis daran gehindert werden, ihr rassistisches, antisemitisches und homophobes Weltbild zu verbreiten!

Nazis entschlossen entgegentreten! – In Seesen, Bockenem und anderswo!

NPD-Infostand in die Flucht geschlagen!

Anlässlich der Kommunalwahlen am 11. September 2011 wollte die NPD am 11. August 2011 einen Infostand in der Seesener Innenstadt durchführen, um ihre menschenverachtende Propaganda zu verbreiten.

Die Polizei setzte dabei, wie in letzter Zeit öfter geschehen, auf die „Geheimhaltungstaktik“, um antifaschistischen Protest einschränken oder unmöglich machen zu können. Diese Rechnung ging allerdings nicht auf, denn noch bevor der Stand aufgebaut werden konnte, wurden die NPD-Aktivisten (u.a. Michael Schäfer, JN-Bundesvorsitzender) von einigen AntifaschistInnen erkannt.

So waren wenige Minuten später schon einige Dutzend AntifaschistInnen vor Ort, um klar zu machen, dass Nazis weder in Seesen noch anderswo erwünscht sind. In der gesamten Innenstadt waren nun „Wannen“, Zivilstreifen und sogar eine Hundestaffel aus Braunschweig vorzufinden.

Da die AntifaschistInnen nicht von ihrem Protest abließen, wurde der NPD-Infostand nach weniger als einer Stunde beendet, sodass man die Faschisten bereits einige Stunden vor ihrer geplanten Abreise nach Hause schickte.

Bereits am vorigen Tag hatte die NPD zwei Infostände in Goslar (Jürgenohl) und in Bad Harzburg durchgeführt, die von einer Gruppe AntifaschistInnen begleitet wurden.

Die antifaschistischen Gegenaktivitäten waren allerdings massiven Repressalien der Polizei ausgesetzt, so wurde den GegendemonstrantInnen unter Androhung von Platzverweisen oder Ingewahrsamnahmen z.B. verboten Parolen zu rufen oder Sonnenbrillen zu tragen.

Wir stellen uns gegen jede Krimininalisierung antifaschistischen Protestes, denn dieser ist notwendig – überall!

Nazis entschlossen entgegentreten – Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Bildungsstreik in Goslar!

Am 29.Juni 2011 wird es im Rahmen des Bildungsstreiks in Goslar eine Demonstration geben. Wir rufen dazu auf sich an dem Bildungsstreik zu beteiligen, um gegen Leistungsdruck, Konkurrenzkampf und soziale Ausgrenzung auf die Straße zu gehen!

Für ein selbstbestimmtes Leben und Lernen!

Die Demonstation startet um 10:00 Uhr auf dem Marktplatz in Goslar!

Aktionen und Termine

Hier ein kleiner Überblick auf bevorstehende Aktionen und Termine:

21.05.2011
Antifaschistische Demonstration „Weg mit allen rechten (Hooligan-) Strukturen!“
Vorplatz Hauptbahnhof Braunschweig, 14 Uhr.

Infos dazu findet ihr im Aufruf (weiter unten) oder auf nonazisbs.blogsport.de

22.05.2011
Aktionen gegen den geplanten NPD-Landesparteitag in Northeim (bei Göttingen)

Unter Anderem ist um 11 Uhr eine Demonstration am Mühlenanger angesetzt.
Kommt am 22. Mai nach Northeim, um den NPD-Landesparteitag zu verhindern!

Kein Fußbreit den FaschistInnen!

Weitere Infos und Neuigkeiten erfahrt ihr hier:

http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/

und hier: http://monsters.blogsport.de/2011/04/29/northeim-ticker

Aufruf: Weg mit allen rechten (Hooligan-)Strukturen

Weg mit allen rechten (Hooligan-)Strukturen! Naziaufmarsch am 4. Juni verhindern!

>>> Für den 21. Mai 2011 rufen wir zu einer breiten antifaschistischen Demonstration in Braunschweig auf. Kommt Zahlreich! Beginn ist um 14 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs.< <<

Zunehmend sind Faschisten im Stadtbild von Braunschweig präsent und agieren des öfteren gewalttätig gegenüber alternativ aussehenden Jugendlichen und anderen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. So kam es im Laufe der letzten zwei Jahre im Raum Braunschweig zu mehreren Übergriffen durch Nazis. Oftmals traf diese Gewalt gezielt antifaschistische AktivistInnen aus dem Umfeld der Gruppe Ultras Braunschweig (UB). Die Angreifer stammen dabei überwiegend aus dem Hooligan-Spektrum rund um die Fanszene des Vereins Eintracht Braunschweig. Organisierte Nazis sind ein fester Bestandteil in Braunschweiger Hooligan-Strukturen und
auch in einigen Fan-Gruppen wird rechtes Gedankengut propagiert oder zumindest widerspruchslos toleriert. Diese stillschweigende Akzeptanz birgt auch im Stadion die Gefahr, dass sich menschenverachtende Ideologien und Meinungen ausbreiten und als salonfähig
betrachtet werden.

Chronologie faschistischer Übergriffe auf linke Ultras
In Hooligankreisen herrscht ein stark ausgeprägtes Verhältnis von Gewalt, Rassismus und Nationalismus, welches sich in der Vergangenheit oftmals gegenüber linken Ultras der Gruppe UB entlud. Im Folgenden ein Auszug aus der Chronologie derartiger Vorfälle:

  • Am 28. Februar 2010 belästigten Mitglieder der Fangruppe Liontology Braunschweig einige antifaschistische Ultras und andere Antifa-AktivistInnen vor der Diskothek „Merz“ mit dem Zeigen des „Hitlergruß“ und „Sieg Heil“-Rufen. In Folge dessen kam es zu einer Auseinandersetzung.
  • Am Abend des 14. April 2010 ereignete sich ein Angriff durch sechs Hooligans, die versuchten den damaligen Treffpunkt der UB zu stürmen, welcher zu diesem Zeitpunkt von zahlreichen Menschen besucht war, wobei u.a. die Eingangstür durch massive Gewalteinwirkung zerstört wurde. Bereits einige Monate zuvor attackierten Personen aus den selben Kreisen in den Abendstunden mittels eines Böllers den Treffpunkt und verletzten im Anschluss einen Aktivisten der UB durch körperliche Gewalteinwirkung.
  • Den bisherigen Höhepunkt im negativen Sinne stellt allerdings der versuchte Überfall von etwa 20-25 Personen am 27. November 2010 auf das von UB besuchte Frauenhandballspiel in der Sporthalle „Alte Waage“ dar. Ein Teil der Angreifer, die Mobilisierungsbuttons für den Naziaufmarsch am 4. Juni in Braunschweig trugen, drang in die Halle ein, provozierte und bedrohte hierbei die AktivistInnen der UB mittels des Zeigens des „Hitlergruß“ und versuchte diese durch aggressives Gebrüll und Gestikulieren vor die Tür und damit in die Arme der anderen dort wartenden Hooligans zu locken. Die Hauptakteure dieser Attacken kamen größtenteils aus der Gruppe bzw. den Umfeld von „Kategorie
    Braunschweig“ (KBS).

Kein Fußball den Faschisten!
Bei diesen und anderen körperlichen Übergriffen fielen immer wieder Äußerungen wie:
„Juden UB“, „Scheiß Zecken“ oder „Antifa-Ultras aufs Maul“. Nicht nur dieser Umstand zeigt somit eindeutig die politische Dimension der Angriffe von rechten Hooligans in Braunschweig. Mitglieder der Gruppe „Kategorie Braunschweig“ sind mit „Hitlergruß“ auf zahlreichen Gruppen-Fotos im Internet zu sehen. Doch die Sympathie für faschistische Ideologien zeigt sich nicht nur in symbolischer Weise – auch die Teilnahme an Naziaufmärschen verdeutlicht, dass einige Mitglieder in der regionalen Naziszene fest verankert sind. Personen wie Stephan „Gambo“ Lüddecke, Gründer der sich inzwischen aufgelösten Organisation „Autonomen Nationalisten Harz und Heide“ (ANHH) oder Mario Blütchen, welcher seit Jahren an Naziaufmärschen teilnimmt und sich im Umfeld der „Autonomen Nationalisten Wolfenbüttel/Salzgitter“ (ANWF/SZ) bewegt, sind der Hooligangruppe Kategorie Braunschweig zuzuordnen.
Dominik Drosdziok, selber Mitglied bei KBS und Betreiber eines Online-Versands für Nazi-Klamotten, versuchte Ende letzten Jahres gegenüber des Stadions einen „Thor Steinar“-Laden zu eröffnen, der gleichzeitig als Hooligan-Treffpunkt fungieren sollte, was an dem in den
Räumlichkeiten aufgehängten Transparent der Gruppe „Kategorie Braunschweig“ zu sehen war. Dank der Recherchen des Antifaschistischen Plenums und des darauf folgenden öffentlichen Drucks konnte die Eröffnung jedoch verhindert werden. Seinen Online-Versand
betreibt Drosdziok allerdings weiterhin.

Auch die derzeit aktivste organisierte Braunschweiger Nazikameradschaft „Thormania“, welche sich an der Mobilisierung und Organisation für den Naziaufmarsch am 4. Juni beteiligt, sympathisiert mit „Kategorie Braunschweig“ und versucht das Stadion als
Rekrutierungsort zu benutzen. Thormania-Mitglied Oliver „Ollo“ Sulz nimmt nicht nur an Naziaufmärschen wie zuletzt in Wuppertal teil, sondern pflegt auch freundschaftlichen Kontakt mit den rechten Hooligans von Eintracht Braunschweig. Jener „Ollo“ ist ebenso verantwortlich für den Angriff auf das Jugendzentrum SUB der Falken am 5. Juli 2010. Darüber hinaus ist er ganz aktuell auf dem Mobilisierungsvideo der Nazis für den geplanten „Tag der Deutschen Zukunft“ am 4. Juni ebenfalls zu sehen.

Es reicht – wir setzen uns zur Wehr!
Weg mit allen rechten (Hooligan-)Strukturen! Naziaufmarsch am 4. Juni verhindern!
Die Gewalt gegen AntifaschistInnen in Braunschweig und Umgebung durch organisierte Nazis droht sich massiv zu verstärken. Aus diesem Grund wollen wir diese Entwicklungen frühzeitig stoppen und setzen dabei auf eine breite antifaschistische Solidarität. Es ist an der Zeit den Einschüchterungsversuchen von Thormania, Kategorie Braunschweig und anderen Faschisten ein Ende zu setzen!

Daher rufen wir zu einer antifaschistischen Demonstration am 21. Mai 2011 um 14 Uhr ab dem Vorplatz des Hauptbahnhofs auf! Beteiligt Euch darüber hinaus an den Gegenaktionen zum Naziaufmarsch am 4. Juni.

Gegen Nazis – im Stadion und überall!

Initiative gegen rechte Hooligan-Strukturen

UnterstützerInnen (Stand: 11.05.2011)
Antifaschistische Gruppe Braunschweig (AGB)
Antifaschistische Jugend Seesen
Antifaschistisches Plenum Braunschweig
Braunschweiger Jugend gegen Rechts
FrauenLesbenGruppe Zami
Jugend Antifa Aktion (JAA) Braunschweig
Nexus Braunschweig
SJ – Die Falken KV Braunschweig
Ultras Braunschweig (UB)

Weitere Informationen unter nonazisbs.blogsport.de!

NPD Landesparteitag verhindern!

Am 22.05.2011 will die NPD ihren Landesparteitag in der Stadthalle von Northeim abhalten.

Die Stadt Northeim hat bereits versucht durch eine Änderung der Nutzungsordnung die Veranstaltung der NPD zu verhindern, was auch zuerst durch das Verwaltungsgericht in Göttingen gestützt wurde, dann aber vom OVG Lüneburg wieder entkräftet wurde. Das OVG in Lüneburg hat der NPD nicht nur genehmigt die Veranstaltung durchzuführen, sondern diese auch gleich terminiert. Nachdem die NPD schon letztes Jahr versucht hatte in Bad Gandersheim, einer kleinen Stadt nahe Seesen in Südniedersachsen ihren Parteitag abzuhalten, versuchen die NeofaschistInnen dieses Jahr nun schon wieder ihre menschenverachtende Ideologie in Südniedersachsen zu verbreiten. Dieses Vorhaben gilt es zu verhindern!

Kein Fußbreit den FaschistInnen!

Achtet auf weitere Infos!